Posts by Teralios

    s Netzwerk einer Stadt auszulesen, Neukunde, und irgendwie hatte unsere Disposition den Termin vergeigt, jedenfalls waren die komplett im Betriebsurlaub, und ich kam gar nicht erst ins Gebäude.

    Das hört sich nach meinem alten Arbeitgeber an. Zufällig irgendwo in Franken? Gar Großraum Würzburg in einer der Mainbiegungen?

    Da war ich gerade auf die falsche Taste gekommen. Haha geht nämlich weiter:


    Aber auch sonst: Das was du als Argument nutzt, dass dein Produkt ja die Community ist und daher da WoltLab nichts zusuchen hat, steht auf dünnen Beinen. Das primäre Problem an dem Namen WoltLab ist, dass damit keine wirkliche Strahlkraft verbunden ist - bitte nicht steinigen! WoltLab steht - abseits jetzt dieser Community - für nichts und entsprechend zieht primär WoltLab daraus einen Nutzen, du hingegen nicht.


    Wäre WoltLab jetzt aber eine wirklich strahlende Marke, dann sehe das anders aus und das beobachtet man auch bei vielen anderen Produkten. Hat der Name einer Komponente wirklich Strahlkraft, dann ist selbst der Hersteller eines Produktes bemüht diesen Namen prominent zu platzieren. Es hat ein Grund, warum zum Beispiel Huawai mit ihrem Leica-Objektiv wirbt und man das auch auf das SmartPhone schreibt.


    Genauso verhält es sich beim Auto, wenn da entsprechende Soundsysteme als Ausstattungsvariante angeboten werden, dann findet man gerne auch auf den Lautsprechrn und Co dann den Markenname des Herstellers, weil damit eben etwas besonderes bestimmt wird.


    Ähnlich verhält es sich zum Beispiel auch beim Möbelbau. Wenn da ein ganz besonders Glas von einem renomierten Hersteller verwendet wird, dann kann man sich sicher sein, dass man einen entsprechenden Hinweis zumindest im Glas geätzt findet.


    Brandings sind - egal in welchem Umfeld - üblich und es ist weder unprofessionell noch professionell, wenn man diese Brandings anzeigt oder nicht. Das Problem an Brandings ist eher das Prestige und was damit verbunden wird. Wäre WoltLab jetzt eine weltbekannte Marke, wären sie im Fernsehen, würde es etwas der Bevölkerung sagen und wäre damit eine gewisse Strahlkraft verbunden, dann würdest du aus dem Namen WoltLab einen Nutzen ziehen und man würde ihn auch prominent platzieren: Seht her, wir verwenden die tolle Software von WoltLab.


    Das ist aber leider nicht so, in dem Fall ist es eher umgekehrt: Das Prestige von dir fäbrt auf WoltLab ab und sie ziehen daraus einen Nutzen, weil sie bekannter werden.


    Ich beobachte das schon eine Weile und das Prinzip, was ich gerade beschreibe, kann man auch auf Influencer übertragen. Influencer am Anfang, mit wenig Strahlkraft, suchen natürlich Marken, die eine gewisse Strahlkraft haben um damit sich selbst zu pushen. Es gibt aber auch Marken, die suchen einflussreiche Influencer, um eben sich selbst zu pushen!

    Wenn unter dem Bohrloch aber stünde „Akku-Bohrer: Makita 0815“ wären (End-)Kunden erstmal etwas irritiert.

    Oh, ich kenne Menschen, die würden sogar darauf WERT legen. "Schau, meine Löcher wurden durch einen Makita super Delux Schlagboher gebohrt. Das sind die besten Bohrlöcher der Welt."

    Was würde es wohl kosten einen Fotoapparat von Sony herstellen zu lassen, auf dem weder Markenname noch Hersteller zu sehen sind?

    Bei Kameras geht es sogar soweit, dass man sogar für den richtigen Namen (Leica) sogar richtig viel Geld in die Hand nimmt und es eine mittlere Katastrophe wäre, wenn der Name nicht drauf steht.


    Ähnlich verhält es sich ja auch bei Werkzeugen. Wenn plötzlich bei Makita nicht mehr Makita drauf steht, dann ist das für manche Menschen ein halber Weltuntergang.


    Bei Autos das gleiche. Ein "ungelabelter" Benz wäre für viele uninteressant, der Stern ist halt doch ein Statussymbol. Und so verhält es sich allgemein mit dem Markename, hinter denen eine gewisse Tradition aber auch ein gewisses Prestige steht.


    Nur - und dass ist das wichtige: Wenn ich mir eine Sony-Kamera kaufe, dann kann ich rein theoretisch, wenn ich Spaß habe, mir mit einer Pfeile das Sony runter pfeilen und weg wäre der Markenname. Genau so bei einem Auto: Mag ich den Stern nicht, kann ich ihn entfernen. Weil ich darf meine Gegenstände entsprechend modifizieren.


    Genau so beim Thermomix, wenn ich nicht will, dass das drauf steht, nehm ich mir Schleifpapier und mach es ab! ;)

    Wieso sollten diese Unternehmen jetzt nicht weiter auf kostenfreie Software setzen, wenn die Software doch genau das macht, was sie alle brauchen, und offensichtlich alle damit zufrieden sind, da alle schon seit Jahren darauf setzen und es mal sicher nicht an den Mitteln scheitert, etwas anderes einzusetzen?

    Und man sollte nicht vergessen, das hinter manchen kostenfreien Lösungen gern mal mehrere Firmen stecken und Geld investieren oder diese Lösungen ihr Geld über ein anderes Angebot realisieren und das lukrativer ist.


    Schulungen, Zertifikate, Designs und Co können manchmal mehr Geld abwerfen als der direkte Software verkauf.

    Hm, man muss sich denke ich vor allem überlegen, was genau man vom Systemhaus möchte, denn beauftragt man beispielsweise, dass dieses oder jenes so oder so umgesetzt werden muss, dann wird das Systemhaus diesen Auftrag umsetzen

    Nun ja, ich kenne viele Firmen und auch Verwaltungen in kleinen Städten und Gemeinden, die Systemhäuser beauftragen die IT zu übernehmen und ich habe auch gesehen, wie diese Firmen es oft übernehmen und muss sagen: Die wenigsten Systemhäuser sind wirklich kompetent. Liegt vielleicht auch daran, dass viele dieser Systemhäuser in den 80er und 90er als kleine "PC"-Klitschen angefangen haben und man in den kleinen Städten und Gemeinden halt diese kleinen Läden auch anfangs mit den Aufträgen versorgte und diese Läden so gewachsen sind, aber die Besitzer nicht wirklich mehr Kompetenz erlangt haben.


    Ich kenne im Raum Frankfurt und ebenso Raum Würzburg und Nürnberg so einige kleine PC-Läden, die über die Jahre zu einem Systemhaus wurden, aber die Besitzer immer noch in der "Bastler-Mentalität" der 90er gefangen sind und auch oft die Mitarbeiter. Ich war in einer Stelle auf so ein Systemhaus angewiesen. Regional sogar sehr groß aufgestellt, schicke Firmenzentrale, hat für einen ganzen Landkreis quasi die IT verantwortet, für fast jede Stadt auch die IT als ganzes gestellt und die sollten wirklich die IT machen, also auch administrieren. Der Chef der "Systemadministratoren" da hat schon in den 90er als Bastler angefangen, der Kerl hat es aber nicht geschafft, als wir bei der Telekom auf schnelleres Internet samt neuen Router umgestellt zu werden, die Probleme wirklich zu lösen: "Ja ne, versteh ich nicht, ja ne kann ich nicht." Ich hab mich dann an einem Mittwoch, da wir Schließtag hatten, mit Laptop an den Router sowie später an den Switch gesetzt und hab erst mal das Netzwerk abgesichert, mir die ganzen Konfigurationen von 4 Arbeitsplätzen und 4 Nutzer-PC sowie 2 Druckern zu erarbeiten und das ordentlich einzurichten. Ende vom Lied war, dass am nächsten Tag 95 % der Probleme behoben waren und das Netzwerk stabiler lief, der Drucker und Co lief. Auf meine Frage, warum die für eine ganze Stadtverwaltung mit 60 Arbeitsplätzen und 4 Standorten sowie Bürgerbüro und Co denn keine "Verwaltungssoftware" sowie entsprechende Nutzeraccounts nutzen mit den passenden Rechten, kam nur: "Ja, ne braucht es nicht, er kann es ja so besser machen." Und die "Nutzeraccounts" auf den meisten PCs hatten Adminrechte, egal ob Buchhaltung, Schwimmbad oder Bürgerbüro.

    Das wäre der Job interner IT-Verantwortlicher. Aber die spart man sich meist.

    Ja, man spart sie sich und geht deswegen ja zu einem Systemhaus, nur die können es dann oft leider auch nicht besser. Da zählt dann oft eher auch das Amigo-Prinzip oder Vitamin-B je nach Region und ein Systemhaus bekommt dann gerne mal die Aufträge aus dem ganzen Kreis, obwohl das Systemhaus nicht wirklich kompetent ist. In einer früheren Arbeitstelle wurde damals der IT-Administrator vom Stadtrat sogar abgeschafft mit der Begründung, dass ja das hiesige große IT-Haus das ja billiger könnte - über die Verwicklungen schreibe ich da besser nichts. Seit dem der IT-Administrator dann eingespart wurde, wurde die IT aber weit schlechter.

    Bei internen Administratoren ist die IT oft nur eine von vielen Aufgaben.

    Klar ist das nur eine von vielen Aufgaben, wobei man da jetzt aufpassen muss. Ich kenne die Art von "IT-Administratoren", die machen das echt nur nebenbei, gerne an Schulen oder in kleineren Verwaltungen, ebenso kleineren Firmen, da macht, es halt oft die Person, die halbwegs damit umgehen kann oder gerne dann die Verwandten.

    Dieser Zeitansatz mag früher mal hingekommen sein, aber die IT wächst rasant, sowohl im Umfang als auch in der Komplexität.

    Die Sache ist eher die, dass die IT unterschiedlich wächst und nicht immer Probleme vorhanden sind. Es ist durchaus sinnvoll, dass man der IT-Abteilung auch andere "Aufgaben" als nur die Netzwerkadministration und Systempflege zu geben. Wenn man ein Netzwerk einmal vernünftig plant und ein gutes System zur Verwaltung der Clients samt ordentlicher Struktur umsetzt, dann ist die eigentliche "Systemadministration" nebenbei gemacht. MS bietet entsprechende Werkzeuge im Server direkt an, es gibt auch ZenWorks, was da auch die Arbeit stark erleichtern. Man muss sich einarbeiten, hat man einmal das System aufgebaut, läuft es aber.


    Die Hauptaufgaben liegen dann oft "woanders", was man auch verstehen kann. Das Problem ist auch heute noch, dass IT als "notwendiges" Übel wahrgenommen wird und nicht so wertgeschätzt wird, auch von der Wertigkeit der Arbeit her. Man redet immer - auch in der Politik - viel von der Digitalisierung, der Industrie 4.0 und Co. Aber bis auf Buzzwords und sehr viel Halbwissen ist oft in den wichtigen Etagen nicht vorhanden und entsprechend oft fällt man da auch auf die Schaumschläger rein.

    Ist es für eine Deutsche Firma nicht schön, einen Regierungsauftrag der BRD zu bekommen?

    Weniger ein Regierungsauftrag, als dass einfach eine Agentur oder Abteilung sich ein Forum fürs Intranet zu kaufen.

    Ich finde es Interessant, das die überhaupt Updates angeboten bekommen...

    Gerade bei kleineren Firmen oder kleinen und unabhängigen Abteilungen ist das nicht gerade so ungewöhnlich. Ich hab da schon einiges gesehen, egal ob jetzt Verwaltung oder kleine bis mittelständische Unternehmen. Da wird die IT oft eher stiefmütterlich behandelt und auch entsprechend am Personal gespart. Die Firmen, die dann in eigener Weisheit auf ein Systemhaus setzten, trifft es dann oft nicht mal besser, weil in vielen Systemhäusern auch oft gefühlt eher Anfänger sitzen, als wirklich die Profis.


    Dazu wird bei solchen Firmen als auch in den Systemhäusern oft nicht wirklich gut gezahlt, entsprechend ist da auch die Qualität und die Erfahrung.

    … wobei ich eh nicht verstehe, warum normale Benutzer (lokale) Admin-Rechte haben.

    Oh, ich kenne so einige kleinere "selbständige" Fachbereiche im öffentlichen Dienst aber auch Firmen bis zu teilweise 100 Mitarbeitern, da ist das leider traurige Normalität, weil man sich da auf Systemhäuser verlässt oder IT-Administratoren eher halbtags anstellt, weil man sie ja sonst nicht braucht und teilweise auch schlecht bezahlt. In dem Fall bekommt man eben auch oft das, was man bezahlt.

    Wenn das die IT nicht kann, dann gehört diese vor die Tür gesetzt weil wegen inkompetent.

    Na ja, um die Inkompetenz zu erkennen, müssten die verantwortlichen Personen selbst eine gewisse Kompetenz haben. Haben sie aber leider in der Regel selbst nicht.


    Die IT allgemein und erst recht die IT-Sicherheit wird gerade in mittelständischen Unternehmen nicht wirklich ernst genommen. Dazu oft schlecht bezahlt und entsprechend ist da oft die Qualität der Mitarbeiter in der IT. Ich hatte letztes Jahr so einige Ausschreibungen für "IT-Administratoren" in mittelständischen Unternehmen bis zu 100 Mitarbeiter und sogar Systemhäuser.


    Mich wundert das leider nicht, was da hier mit Win-11 beschrieben wurde.

    Holla, da hab ich was los getretten.


    Streitet euch doch nicht wegen sowas banalem wie den Job. Wir alle haben Arbeit und machen hoffentlich das, was uns Spaß macht! Wenn das hier so weiter geht, muss ich euch noch nen Kaffee oder Kakao ausgeben, damit ihr wieder lieb werdet!

    Moin, Watt du gehst fremd :D

    Kleiner Tipp, warme Honigmilch und viel Schlaf

    Japp, aber erst mal Krankschreibung holen. GZA steht jetzt auf dem Whiteboard.


    Syntafin bei den Haaren hilft dir ein alter Mann um die 70 mit weißen Haaren, der selbst verwirrt ist und gerne jemanden anschreit, wenn es nicht so geht wie er es will, zusammen mit der Lesepatin Ende 70 die gleich mit schreit und beide sind total von der Maskenpflicht genervt. Schreien die, hält das die Haare für ein paar Tage.


    Egal, gestern dem Herrn für ein halbes Jahr Hausverbot erteilt.

    Wir sind alle aufeinander angewiesen und sollten uns mit Respekt begegnen.

    Also, da muss ich doch mal vollkommen zustimmen und sagen: Jawohl!

    Egal als was wir arbeiten, Respekt haben wir alle verdient.

    Ich geh auch nicht vor zum Lokführer und scheiß ihm aufs Pult, weil der Zug mal wieder mit

    Gestern Abend wäre ich da durchaus versucht gewesen, mal wieder die S-Bahn zur Bimmelbahn wurde und mit 20 km/h gemütlich vorsich hin tuckerte. Aber du hast recht: Der Fahrer - in dem Fall die Fahrerin - konnte nichts dafür, war halt mal wieder eine Sperrung, wodurch die S-Bahn ab Neu-Köln halt in den Bimmelbahn-Modus musste bis zum Ost-Kreuz.


    und da ist "Sie Arschloch" noch das harmloseste.

    Ach, Beleidigungen gehen ja eigentlich noch, da kann man abschalten. Schlimm wird es, wenn die Leute einen auch noch anschreien und das auch gerne mal mit einem Aggressionslevel. ... Ich glaub ich bin nie so angeblafft worden wie gestern auf die Aussage: "Bitte denken Sie daran, bei uns ist Maskenpflicht, bitte die Maske aufziehen." Holla, meine Haare sind immer noch nach hinten geföhnt und stehen wie die eins, als hätte ich 3-Wetter-Taft genutzt.

    Wtf wisst ihr wie gut ihr es mit euren 2k-3k Gehalt habt?

    Ich weiß, wie gut ich es mit meinem Gehalt nun habe und dass ich in einem Job bin, der quasi unkündbar ist. Und darüber freue ich mich jeden Morgen und bin auch entsprechend dankbar.


    Auch wenn ich gestern mal wieder auf den Hinweis, dass man doch bitte eine Maske anziehen soll in unseren Räumlichkeiten, angeblafft wurde und aufs übelste beleidigt.

    Ihr prallt hier mit euren Gehältern ist schon echt hässlich...

    Prahlen tut hier keiner. Ich freue mich über meine Entgeltstufe und das Andere sind die üblichen Geplänkel, die man in letzter Zeit immer öfter mit bekommt, wenn die Leute ihre Lohnvorstellung - gerade nach dem Studium - vorstellen und wie das gerne mal mit den Vorstellungen der Arbeitgeber kollidiert.

    Geht scheinbar nicht allen so schlecht wie sie immer Jammern

    Wer jammert hier denn bitte in der aktuellen Diskussion? Wir sprechen über hohe Mieten und dass man auf dem Land - entgegen der landläufigen Meinung - heute nicht mehr unbedingt günstiger wohnt und durch das notwendige Fahrzeug sogar eventuell es teurer ist.

    Ich stehe jeden Morgen um 4:30 auf fahre zur Arbeit, bereite anderen Menschen Spaß egal ob nun Regen Sonne Wind oder Schnee und bin abends gegen (wenn ich Pech habe) 22:30 daheim.

    Ich stehe jeden Morgen um 06:30 auf, fahre zur Arbeit, bereite anderen Menschen Spaß, egal ob nun Regen, Sonne, Wind oder Schnee und bin Abends, wenn ich Pech habe, gegen 22:30 daheim.


    Ich glaube auch die meisten anderen hier stehen zu einem Zeitpunkt X auf und kommen zu einem Zeitpunkr Y zurück und darunter wird es viele geben, denen ihr Beruf nur halb soviel Spaß macht, wie mir meiner. Auch dafür bin ich zum Beispiel sehr dankbar, dass ich dass machen kann, was mir Spaß macht.

    Und jetzt kommt nicht, ja ist eben Beamten Status, ist mir scheiß egal.

    Keiner hat hier Beamtenstatus, ich arbeite im öffentlichen Dienst und ich bin - wie erwähnt - mit meinem Gehalt sehr zufrieden und freue mich drüber.

    Und nein ich bin net neidisch, aber dieses ich habe jetzt 5k (SINNBILD) mehr nerven einfach.

    Doch, du bist neidisch, denn sonst würdest du nicht so einen Rant schreiben. Keiner hat ihr geprahlt, keiner hat hier gejammert. Wir haben ein wenig über die Entgeltstufen gesprochen, über Miete und den Vorzug auf dem Land oder eben in der Stadt zu leben und dass die Mieten eben deutlich höher sind als früher, egal ob jetzt Stadt oder Land.


    Du hingegen schießt hier so rein wie ich, wenn ich schlechte Laune habe und gefrustet bin und einfach mal etwas stänkern will. Und ja, für die einigen unter euch: Ich bin gerne mal ein Troll, dazu stehe ich, denn die gute Laune, Freundlichkeit und Höflichkeit brauch ich für die Menschen in der Arbeit, die Nutzer und für die Menschen, die ich mag! :P


    Ich könnte deinen Rant verstehen, wenn wir jetzt hier darüber geschrieben hätten, dass ich ja bisher Betrag X verdient hätte und nun nur noch Betrag Y und dass alles ganz schlimm ist und ich nun am Hungertuch nage. In dem Fall ist es nämlich dann Jammern auf sehr hohem Niveau, was auch nicht angebracht ist.


    Hier kann man sich aber auch einfach mal über das Glück der anderen auch freuen und in diesem Fall sogar vollkommen "unverhoffte" Glück. Ich hab nämlich absolut nicht damit gerechnet! Und in so einem Fall darf man sich auch einfach mal freuen und auch das Glück mit der Welt auch mal teilen!


    Und wenn dich das zu so einem Beitrag bewegt, dann bist du eben sehr wohl neidisch und kannst anderen etwas nicht gönnen. Du erwartest, dass jeder, dem es besser wie dir geht, gefälligst ruhig ist, weil du dich sonst schlecht fühlst. Das ist genauso bescheuert in meinen Augen, wie die Leute, die jedes Mal losheulen, wenn am Horizont der Schatten einer höheren Erbschaftssteuer, Einkommenssteuer und Co los heulen und so tun, als wäre sie Morgen auf der Straße.

    Andere arbeiten gerade mal für Mindestlohn, aber genau ohne diese Leute füllen sich regale nicht mehr oder kannst du eben nicht in den Freizeitpark fahren. Weil sie eben nicht für den 5K Menschen alles bereit stellen...

    Und ich bin dem*r Supermarktmitarbeiter*in jedes Mal dankbar, bin deswegen stets freundlich, blaffe sie nicht - wie es manche Menschen tun - und lass auch regelmäßig das Wechselgeld da, wenn ich mit Bargeld zahle und es in die Kaffee-Kasse wandern.


    Genauso bin ich jedes Mal freundlich zu dem Müllmann - der verdient hier aber echt gut - dass er mein Müll abholt, genau so bin ich dem Handwerker dankbar, wenn er mir mein Herd anschließt oder andere Sachen macht und gebe ein entsprechendes Trinkgeld mit oder sorge für Apfelsaftschorle + Essen. Genauso bekommt der Paketbote, wenn das Paket mal wieder schwer war für ein Trinkgeld und ebenso eine Apfelsaftschorle als Dankeschön, dass ich eben nicht tragen musste.


    Genauso bin ich meinen Kollegen dankbar, wenn sie für mich, wenn ich krank bin, einspringen in die Dienste und ebenso dankbar bin ich für die S-Bahn- oder Tram-Fahrer*innen, die mich jeden Morgen gut zur Arbeit bringen - wenn nicht mal wieder ein SUV-Fahrer meint, dass seine Blechlawine stabiler ist als die große Blechlawine in der ich gerade sitze!


    Genau so habe ich gestern mein "Glück" mit der armen Obdachlosen geteilt, die in der S-Bahn mal wieder die Motz verkauft und hab ihr einfach mal mein Abend-Einkauf in die Hand gedrückt, weil soviel Glück eigentlich schon kriminell ist.


    Entschuldige also, dass ich mich aktuell freue und dieses Glück auch mal teilen will, statt ständig nur darüber zu jammern, wie doof doch das Leben ist.


    Der Millennial geht jetzt zum Arzt, denn ich glaube eine dicke fette Angina ist im Kommen!

    OK Boomer.

    Das heißt "Ok Millenial" und nicht "Ok Boomer". Du bist der Märchenonkel und damit Boomer! Du wolltest uns ja die Märchen aus der Kaiserzeit erzählen! Ich zähle aktuell eher zu den verzogenen cancelculture liebenden Millenials, die immer alles Besser wissen und eh nicht zu hören wollen und total gereizt reagieren!


    Etwas mehr Genauigkeit bitte!


    Ohne zu wissen, was genau man mit E10 verdient, finde ich passt das auch von früher her nicht mehr, dass man auf dem Land zwar deutlich weniger verdient

    3.400 Brutto bis 4.800 Brutto, wenn man beim Bundesland angestellt ist. 3.430 - 4.800 wenn es eine Kommunale Stelle oder der Bund ist.


    2 Zimmer ab 650 Euro kalt. Warm dann meist jenseits der 1000 Euro

    Wobei 650 Euro Kalt noch "harmlos" ist. Davon träumst du in Berlin, wenn du nicht gerade einen alten Vertrag hast oder in einer Genossenschaft bist.

    finde ich passt das auch von früher her nicht mehr, dass man auf dem Land zwar deutlich weniger verdient, aber dafür auch deutlich günstiger wohnt

    Das stimmt. Ich hab ja mal "Land" - 7000 Einwohner Städchen - gelebt. Das Problem auf dem Land - noch extremer als in der Stadt - ist, dass es wenige 1 - 2 Zimmer-Wohnungen gibt und die sind dann oft nicht wirklich günstiger als die 3 Zimmer-Wohnungen.


    Lebensmittelpreise sind nicht günstiger. Man brauch ein Auto. ... Im Endeffekt ist das Lebe auf dem Land sogar teurer. Ich kann hier auf Auto weitgehend verzichten, das sind schon einige Euros die man spart.

    Vielleicht täten wir mal gut daran, uns zu gewöhnen, dass eine Story eine Story ist und nicht alles gleich ein Angriff.

    Vielleicht täte der Opa mal gut daran nicht ständig Geschichten von vor dem Krieg zu erzählen, die absolut keine Relevanz haben, weil es eine andere Zeit war und vielleicht täte der Opa mal auch gut daran nicht jedes mal beleidigt zu sein, wenn man ihm sagt, dass seine Geschichten vor dem Krieg keine Relevanz mehr haben.

    Er hat bei Microsoft auch nur 35k Dollar bekommen (ok und ein paar Aktien, was sich hinterher ausgezahlt hat).

    Du hast aber schon was von Inflation gehört und dass man 35.000 $ in den 90er sowie den frühen 00er nicht wirklich mit 35.000 $ heute vergleichen kann?


    Hat er die 35.000 1990 bekommen, dann wären das Heute mit einem Gehalt von ca. 73.260 $ vergleichbar. 1995 wären es heute immer noch 62.830. 2000 wäre es heute 55.603 $ und selbst 2005 wären es nun 49.026 $ und damit durchaus ein sehr gutes Gehalt damals.


    Und da wir nicht wissen was er an Aktien bekommen hat, erübrigt sich der Hinweis eh, denn die sind heute richtig etwas wert.

    Wäre mir irgendwie zu langweilig.

    Problem bei Verhandlungen ist immer, dass man mit dem Gegenüber Pech oder Glück haben kann.

    Wobei man natürlich auch verlieren kann, wenn man selbst verhandelt, denn da braucht man nicht nur gute Argumente, sondern muss sich auch selbst gut verkaufen.

    Und man braucht auf der anderen Seite auch einen, der für entsprechende Argumente empfänglich ist und der die eigene Arbeit weiß einzuschätzen.


    Bei solchen Verhandlungen wird mir in der Regel aber zu viel Bullshit-Bingo gespielt und zwar auf beiden Seiten. Oft wird dann nicht wirklich nach Arbeitsaufwand, Wichtigkeit und Leistung bezahlt, sondern eher nach den persönlichen Empfindungen des Chefs gegenüber der Person und der angenommen Wichtigkeit des Tätigkeitenbereichs.


    Gerade im Bereich IT höre ich da in letzter Zeit immer wieder lustige Storys, gerade dass zum Beispiel viele mittelständische Unternehmen denken, dass sie für vernüftige Entwickler und Administratoren pro Jahr ja nur 30k - 40k einplanen müssen. Das wiederum steht dann schon stark im Widerspruch mit den Gehältern, die sich manche Bachelor-Informatiker hier ausmalen, die dann denken, dass sie mit 60k - 70k anfangs Gehalt in den Job starten.


    Ich hatte sogar ernsthaft mal hier einen "Firmenbesitzer" der meinte, dass er es ja nicht versteht, warum Ihnen die Informatiker ständig 50 - 75k als Jahresgehalt nennen, und warum das denn so hoch ist usw.


    Da hab ich es einfacher, ich habe meine Entgeldstufen, fühle mich mit den gut bezahlt und habe meine 30 Tage Urlaub - jetzt 35 Tage - und dazu meine Gleitzeit mit Freizeit ausgleich.