Posts by Netzwerg

    Wenn man es in die Datenschutzerklärung einbaut, dass einige der Fehler Pflichtfelder sind, sollte das doch ok sein. Man muss es nur begründen.

    Falls es persönliche Daten sind, so muss der Benutzer die Möglichkeit haben, der Erhebung zu widersprechen, und zwar ohne von deinem Dienst ausgeschlossen zu werden. Ansonsten ist das Einwilligung unter Zwang, und nicht gestattet.


    Du darfst halt nur Teile deines Dienstes, die direkt von diesen Daten abhängig sind, dann vorenthalten - z.B. kannst du einem Benutzer keine Termine in der Nähe empfehlen, wenn er keinen Wohnort angibt (logisch).

    Alexander Ebert StackOverflow löst das ganz geschickt, da ist man mit einem Klick sofort angemeldet, egal auf welcher Domain (so lange man bei SO noch angemeldet ist). Könnte man so etwas ähnliches nicht auch mit dem WSC machen? Gerade auch in Hinsicht auf den Vorschlag, WSC als OAuth Client/Server anzubieten. Da könnte man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

    Nein, tun sie nicht.


    mysql_data_seek($sets, 0); setzt den internen Cursor auf 0, Fetcht aber selber nichts. dafür musst du danach noch mysql_fetch_ aufrufen.

    PDOStatement::fetch(PDO::FETCH_ASSOC, PDO::FETCH_ORI_ABS, 0) fetch sofort die Row 0, aber afaik ändert es nicht den internen Zeiger.


    Wenn du aber gerade eh den Code anpasst bietet es sich an, die SQL-Abfragen anzupassen. Wenn du nur die erste Zeile brauchst, bietet es sich z.B. an, mit entsprechenden LIMITs zu arbeiten.


    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass seek in SQL Abfragen häufig (nicht immer) ein Code-Smell sind und auf Probleme hindeuten, die man geschickter lösen kann.

    Netzwerg, falsch die Infrastruktur ist von mir finanziert worden, von meinen Kollegen, von den Steuerzahlern, diejenigen die schon länger hier leben

    Ja, du finanzierst den Staat. Aber wer organisiert das alles? Die vielen Beamten, die dort sitzen. Die ganz nebenbei auch noch Stauern von unternehmen eintreiben, die ebenso zur Finanzierung genutzt werden. Ohne den Staat hättest du diese Organisation nicht. Wer sonst sollte die Steuern eintreiben und die Infrastruktur verwalten? Ja, du finanzierst das, aber du nimmst eben auch sämtliche Leistungen des Staates in Anspruch, und das sind jede Menge.


    dieser unfähige Staat dies alles an private Abzocker verscherbelt ist das schon ein Verbrechen

    Da gebe ich dir absolut recht. Der verkaufen von Infrastruktur die vom Bürger bezahlt wurde an private Unternehmen halte ich auch für absolut daneben. Vor allem werden dann die Gewinne privatisiert, und wenn die Infrastruktur hinüber ist rennen die Unternehmen wieder zum Staat und fordern geld für die Modernisierung der Infrastruktur. Das ist lächerlich, und hier ist der Bürger gefordert sich deutlich dagegen zu positionieren. Das stellt jedoch nicht unseren Staat als solches in Frage, sondern zeugt eher davon, dass es entweder zu wenig Bürger gibt, die sich darüber aufregen, oder zu wenige, die ihren Politikern wirklich mal auf die Füße treten.


    die jetzt alles an die eingeschleusten verlieren

    Das wurde genau so 1933 schon einmal als Argument verwendet.



    Mag deiner Jugend geschuldet sein, wenn Du keine Ahnung hast, ich weiß wie es früher in diesem Land war.

    Und das war um Klassen besser als das heute.

    1933 - 1945 brauchen wir denke ich nicht zu diskutieren, oder?

    Nachkriegszeit? Finde ich jetzt auch nicht die tollste Zeit zum leben.

    1961 kamen dann bereits alleine in dem Jahr 580.000 Italiener hierher. Zum vergleich, 2016 gab es 220.000 Asylanträge. Aber über letztere regen wir uns auf. Dazu Kubakrise, kalter Krieg. Mauerbau. Alles keine erstrebenswerten Dinge.

    Die 70er waren geprägt von der Ölkrise. Aber da war es wohl alles so viel besser?

    Ab den 1990er Jahren haben wir dann zwischen 1,3 und 2,0 Billionen für die Wiedervereingung ausgegeben - obwohl kein einziger Ostdeutscher bis dato auch nur einen Pfennig in den Bundeshaushalt eingebracht hat.

    Die 2000er sahen die erste Internet-Bubble und ab 2009 haben wie die Finanzkrise am Hintern.


    Fakt ist, Krisen und Probleme gab es in jedem Jahrzehnt, und Migration nach Deutschland ist so alt wie der Kontinent selber. Man denke nur mal zurück an die Ost- und Westgoten z.B..


    Man kann sicherlich diskutieren, ob unser Kurs in allen belangen der Richtige ist. mir z.B. ist es schwer verständlich zu machen, warum Länder, in denen Asylbewerber urlaub machen und hierher zurück kommen können, "unsicher" sind. Auch kann man sicherlich sich die Frage stellen, ob wir in der integration alles richtig machen (meiner meinung nach nicht), aber sich einfach mit der schon 1933 geschwungenen Keule alá "Die bösen Ausländer nehmen uns alles weg" hinzustellen halte ich für mehr als nur verwerflich.

    Ich habe nichts geschenkt bekommen von diesem Staat

    Polizei, Feuerwehr, die Straßen auf denen du fährst? Der überwältigende Teil der Infrastruktur, die du so selbstverständlich genießt - Strom, fließendes Trinkwasser etc. ist vom Bund finanziert worden. Dazu kommen die organisatorischen Strukturen wie die Gerichte, die dafür sorgen, dass du deine Rechte wahrnehmen kannst und so Kleinigkeiten wie deine Schulbildung. Ich denke du siehst wo es hingeht, eine erschöpfende Liste aller Dinge, die du als Bundesbürger so alle total selbstverständlich geschenkt bekommst würde hier zu weit gehen. Versuch das mal ohne eine staatliche Struktur alles aus deiner eigenen Tasche zu bezahlen, da kommst nicht weit.


    Mein Arbeitgeber betrügt mich immer, ich weiß schon nicht mehr wie oft ich einen Anwalt bemühen mußte. Betrifft auch nicht nur mich, sondern die ganze Firma.

    Wenn du bei so einem Arbeitgeber arbeiten magst, ist das deine Sache. Die meisten Leute würden dort wohl nicht gerne ihr Brot verdienen.

    Du solltest nicht so verwirrende Namen benutzen. Was du hast sind COUNT(), nicht SUM() Werte, die dann SUM zu benennen ist wenig zielführend. Ich hab gerade eine ganze Weile dummdämlich da rauf rumgestarrt um rauszufinden, wo du denn nun zur Hölle summierst ;)


    Im Zweifel geht immer der Holzhammer:


    SQL
    SELECT
        tagCount, 
        categoryCount
    FROM
        (<query1>) as tagCount,
        (<query2>) as categoryCount


    Aber ob sich das wirklich lohnt solltest du profilen, letzteres macht auch einen impliziten JOIN

    Fabi_995 Und warum sollte das der Status Quo sein, mit dem man sich zufrieden geben muss?


    Es gibt bestimmte - berechtigte - Interessen an persönlichen Daten, mit denen man leben muss. genauso wie du sichergehen willst, dass dein Arbeitgeber den Lohn auch zahlt will dein Vermieter sichergehen, dass du deine Miete auch zahlst. So etwas sind durchaus berechtigte Interessen. Ob dazu allerdings ein Gebilde wie die Schufa wirklich taugt, sei mal in den Raum gestellt.


    Man sollte sich jedenfalls sehr genau Gedanken machen, wer ein berechtigtes Interesse woran hat, und vor allem wie weit das geht. Mal einen Schritt zurück zu gehen und neu zu evaluieren, ob man nicht mit deutlich weniger Daten das gleiche Ziel erreichen kann ist imho durchaus sinnvoll. die Datensammelei hat in vielen Bereichen imho jeden Rahmen gesprengt.

    Ja, aber wenn du den leuten erklärst was ihre apss so alles ausspionieren können glauben sie dir imer nicht. Und die Spanische Liga ist ja ein einzelfal *hust* *hust*.


    Wem die DSGVO zu langweilig ist (ich hatte schon einmal etwas dazu verlinkt, jedoch glaubten die Meisten wohl eher an Satire): https://t3n.de/news/leistungss…uer-uploadfilter-1086337/

    Jop, aber ist doch immer so. Über wirksamen Schutz wie die DSGVO regt man sich auf, aber die Freiheit des Internets lässt man dank Uploadfilter begraben ohne ein Wort drüber zu verlieren. GG.

    Indem er Onlinewerbung massiv behindert oder sogar verhindert, unterstützt er beinahe schon ausgestorben geglaubte Abomodelle, bei denen deutlich mehr Daten erhoben und verarbeitet werden. Der Anbieter erhalten den kompletten Satz personenbezogenen Informationen inklusive Bankverbindung. Aber Facebook ist böse...

    Ich finde Abomodelle deutlich besser als alles andere, und freue mich, dass es dieses Angebot wieder häufiger gibt, aus mehreren Gründen.


    Zunächst einmal bekommt der Anbieter von mir nicht viel. Bei manchen reicht Email und Paypal-Adresse (ist bei mir gleich). Somit weiß der Anbieter über mich gerade einmal, dass ich mit der bei ihm angegeben Adresse auch Paypal nutze. Selbst wenn ich mehr angeben muss, wie z.B. Adresse und Kontonr. weil ich Bankeinzug/Lastschrift oder Sofortüberweisung nutze, so ist das immer noch genau ein Datensatz, den der Anbieter von mir bekommt. Daraus kann er nicht viel lesen. Wenn ich dafür werbefrei bin und nicht getrackt werde (und kein Profil von mir erstellt wird), dann ist das ein erheblicher Gewinn in der Privatsphäre und im Komfort. Die Tatsache, dass ich ein Konto habe und bei welchem Institut halte ich jetzt persönlich für nicht so wichtig, dass ich dies nicht preisgebe möchte bei Anbietern, die mich interessieren. Ist ja nicht so, als ob die meinen Kontostand auslesen könnten... vor allem gehen meine Daten nicht noch an einen Dritten (den Werbeanbieter).


    Die anderen Gründe sind, dass Abo-Modelle Preisstabil sind. Services mit Micropayments oder sog. "individuell Zugeschnittenen Tarifen" versuchen alles, einen dazu zu bewegen, mehr Optionen zu kaufen / mehr Micropayments zu machen, was am ende oft erheblich teurer ist als ein normales Abomodell. APU (Average Pay per User) muss ja schön hoch, da gibts interessante Artikel zu, wie man das macht, die Unternehmen verheimlichen das nichtmal (wenn man an den richtigen Stellen schaut).


    Die ganzen modernen Zahlungsmittel haben bislang im übrigen nicht nur Privatsphären-Probleme. Keines davon ist bislang so sicher wie Bargeld oder Kredit/EC-Karte geworden. Man denke nur an das NFC Debakel mit Fremdwährungen...

    Hier mal ein tolles Beispiel, warum JS/Ajax nicht immer gute UX bietet:


    https://fontawesome.com/icons?d=gallery


    Erstens dauert das ewig, da durch alle Icons zu scrollen, weil man dauernd auf "Weitere icons laden" klicken muss. Kann ich ja noch mit Leben. Aber wenn man aus versehen auf ein icon geklickt hat und die Seite des icons aufgemacht hat, geht der Spaß erst richtig los: geht man zurück, so darf man wieder alle icons aufklicken, bis man da ist, wo man hinwill.


    Ehrlich, das ist warum ich JS so hasse, weil die meisten UX Entwickler schlichtweg nicht damit umgehen können. Implementiert man das richtig, so setzt man als aller erstes ganz stinknormale Pagination um, und ersetzt das dann durch progressive Enhancement mit der JS/Ajax Lösung, und vor allem arbeitet man verdammt noch mal mit history.pushState damit der Benutzer wieder da hin zurück kehrt, wo er herkommt.


    Fällt mir leider viel zu häufig in letzter zeit auf, dass viele JS-basierte Lösungen schlechter in der usability sind als ihre Vorläufer...